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Neuköllner Kinder
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Archiv

Eröffnungsfeier des Bildungsinstituts RomAs

Andrea Walter-Gröger bei der Eröffnungsfeier RomAsAm 9. Oktober 2015 stellte sich das neue Bildungsinstitut RomAs im Rahmen der Feier zur Fertigstellung des Aufbau Haus 84 & 85 vor. RomAs wird in Kooperation von RomnoKher gGmbH und AspE e.V. betrieben und befindet sich in anregender Raumnachbarschaft mit dem Kunstraum Dikhas Dur – der weite Blick. Die Ausstellung „Heute ist Gestern“, mit Werken der verstorbenen Künstlerin Ceija Stojka, wurde gemeinsam von RomAs und der Galerie Kai Dikhas am 9. Oktober vorgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wir freuten uns über Grußworte von Frau Prof. Barbara John, eine spontane und herzliche Rede der Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann und die leidenschaftliche Einführung von Moritz Pankok, Kurator, zur Ausstellung.

 

5 Jahre AspE-FamilienForen

Unser Mann am GrillAm 04.September 2015 feierten die drei FamilienForen von AspE e.V. ein gemeinsames Fest. Seit 5 Jahren finden Familien in unseren AspE-FamilienForen einen Ort der Begegnung. Über das große Engagement der Eltern möchten wir uns bedanken!

 

Workshop: „Interkultureller Kinderschutz
im Kontext von Zuwanderung aus Südosteuropa / Rroma“

Mittwoch, 09. September 11.00 –12.30 Uhr
an der Alice Salomon-Hochschule Berlin

Input geben Daniel Ibraimovic
und Andrea Walter-Gröger von AspE e.V.

Die zweite Sommerhochschule Kinderschutz findet in diesem Jahr in Kooperation mit der Alice Salomon-Hochschule vom 8. bis 11. September 2015 in Berlin statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen Einblicke in das Arbeitsfeld Kinderschutz zu geben und grundlegendes Wissen zu den professionellen Kompetenzen in diesem Bereich zu vermitteln.

AspE e.V. bietet in diesem Rahmen den Workshop „Interkultureller Kinderschutz im Kontext von Zuwanderung aus Südosteuropa/Rroma“ an. Die EU-Erweiterung bringt einen verstärkten Zuzug von Familien aus Südosteuropa mit sich. Kultur- und Sprachbarrieren, aber auch Vorurteile und Klischees gegenüber Sinti und Rroma in unserer Mehrheitsgesellschaft stellen Träger und Regeldienste im Kontext von Kinderschutz vor mehrfache Herausforderungen.

Im Workshop wird ein Einblick in unsere sozialpädagogische und sozialarbeiterische Arbeit im Kontext von Kinderschutz gegeben. Im Anschluss möchten wir in einen fachlichen Austausch zu den Anforderungen im Umgang mit dem Kinderschutzauftrag bei Zuwandererfamilien aus dem europäischen Ausland kommen.

Mehr Informationen unter:
www.kinderschutz-zentren.org
www.kinderschutz-zentren.org/index.php?t=page&a=v&i=51677

 

Kompetenz für Multiplikatoren/innen

Alpha-Kompetenz-AufkleberAspE e.V. kooperiert mit dem Alpha-Bündnis Neukölln und bekam im Rahmen des Projektes „Kompetenz für Multiplikatoren/innen" im Juni 2015 den Alpha-Kompetenz-Aufkleber verliehen.

Im größten Bereich von AspE e.V., den ambulanten Erziehungshilfen (Familien- und Betreuungshilfen und soziale Gruppenarbeit), unterstützen unsere Mitarbeiter­Innen auch Familien mit Lese-Schreibproblemen in der Lebens- und Alltagsbewältigung. Unsere MitarbeiterInnen gehen sensibel und unterstützend damit um und vermitteln Eltern auch an Unterstützungs- und Bildungsprojekte weiter.

So nahmen insgesamt 13 MitarbeiterInnen an der Alpha-Kompetenz- und Sensi­bilisierungsschulung teil. In der regelmäßig stattfindenden Teamsitzung wurde über den Inhalt der Schulung berichtet, so dass auch die anderen MitarbeiterInnen davon profitieren konnten. Infomaterial und die Handreichung aus der Schulung wurden beim Träger ausgelegt bzw. in den Bücherbestand aufgenommen. Zudem hat sich die Bereichsleitung ebenfalls in das Thema eingearbeitet und hat die Schulung besucht.

Die Geschäftsführung und das Leitungspersonal von AspE e.V. unterstützt die Initiative, auf das Thema „funktionaler Analphabetismus“ aufmerksam zu machen, Fachkräfte hierüber zu informieren und zu sensibilisieren und die Lebens- und Lernbedingungen von Betroffenen zu verbessern und sorgt dafür, den Informationsfluss und eine Sensibilisierung in die weiteren Bereiche von AspE e.V. voranzutreiben.

Der Träger wird seine Angebote so ausbauen, dass der Zugang für funktionale Analphabeten erleichtert wird.

AspE e.V. wird mit weiteren Anlaufstellen und mit den für das Thema offenen Einrichtungen kooperieren, um die Partizipation an der Gesellschaft für die funktionalen Analphabeten zu verbessern.

Hierzu wurde die Kooperationsvereinbarung unterschrieben und beim Alpha-Bündnis Neukölln eingereicht, so dass auch zukünftig der Informationsfluss und -austausch zum Thema erhalten bleibt.

Weitere Anregungen aus der Alphakompetenzschulung werden bei der Neuauflage von Informationsmaterial und bei der Gestaltung der Räume des Trägers aufgenommen. Der Alpha-Aufkleber wird an unserer Geschäftsstelle in der Brusendorfer Straße 20 angebracht.

Mehr Informationen unter:
https://alphabuendnis.wordpress.com/category/aktuelles/

 

Bericht über das Forum „Wo bleibe ich? – Wohnen für Neuzuwanderer“

Informationsveranstaltung und Debatte über den Zugang
zu menschenwürdigem Wohnraum

Crina Marschalleck, Daniel Ibraimovic, Ana Berger

Am 23. März 2015 fand in der Dortmunder Nordstadt, in den Räumen der „Auslandsgesellschaft NRW e.V.“ in der Steinstraße 48, das Forum „Wo bleibe ich? – Wohnen für Neuzuwanderer“ statt. Es wurde vom „Planerladen e.V.“, Frau Tülin Kabis-Straubach organisiert.

Die verantwortlichen Mitarbeiter des Projekts „Wohnen im Harzer Kiez in Berlin-Neukölln“ waren eingeladen, um über den Stand ihres Projektes zu berichten:
- Daniel Ibraimovic, Leiter des FamilienForums Harzer Kiez des AspE e.V. Berlin
- Ana-Maria Berger, Vertreterin der Aachener Wohnungsbaugesellschaft
- Crina Marschalleck Preda, Mitarbeiterin im FamilienForum Harzer Kiez

Die Veranstaltung war gut besucht. Rund 70 interessierte Fachleute und BewohnerInnen aus Dortmund waren der Einladung des Planerladen e.V. zu der Kooperationsveranstaltung mit dem Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V., der AWO Integrationsagentur und der Auslandsgesellschaft NRW gefolgt.

Zunächst berichtete Ana-Maria Berger darüber, wie es die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft geschafft hat, die menschenunwürdigen und ausbeuterischen Wohnverhältnisse von Neuzuwanderern zu beenden und gleichzeitig Arbeits­möglichkeiten für die MigrantInnen zu schaffen. Ein Wohnblock von 17 Häusern mit 137 Wohneinheiten an der Harzer Straße in Berlin-Neukölln, in dem zu 70 Prozent Rroma in prekären Verhältnissen lebten, wurde gekauft und gemeinsam mit und vor allem für die Neuzuwanderer saniert.

Anschließend berichtete Daniel Ibraimovic über die Arbeit des Vereins AspE e.V. (Ambulante sozialpädagogische Erziehungshilfe), der mit begleitenden sozialen Angeboten direkt vor Ort die Bewohner unterstützt. Mit dem FamilienForum Harzer Kiez, das mit einer Dreijahresfinanzierung der Aktion Mensch ausgestattet ist, konnte ein Ort der Begegnung für alle BewohnerInnen des Quartiers geschaffen werden – mit Elterncafé, Kita, Sprachkursen, Beratungs- und Freizeitangeboten u.v.m. „Eines unserer Hauptziele ist es, Raum für Begegnungen und Dialog zu schaffen, um Diskriminierung und Vorurteile abzubauen. Inklusion verstehen wir als Lebens­einstellung und setzen uns für gleiches Recht auf Teilhabe aller in der Gesellschaft ein“, betonte der Leiter des FamilienForums, Daniel Ibraimovic.

Danach entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in der sich die Dortmunder Experten von dem Neuköllner Modell beeindruckt zeigten. „Auch wenn sich so ein Projekt nicht 1:1 auf Dortmund übertragen lässt, so zeigt es doch überzeugend gangbare Wege auf. Vor allem der Wille und der Mut der ,Aachener‘ ist vorbildlich. Ein solcher Weg könnte entsprechend der lokalen Voraussetzungen auch in Dortmund beschritten werden“, meinte Tülin Kabis-Staubach. „Indem zunächst konzentriert Wohnraum angeboten wurde, waren auch die Voraussetzungen für soziale Angebote direkt vor Ort geschaffen. So gelang es in relativ kurzer Zeit aufzuzeigen, dass das Problem nicht im geballten Wohnen, sondern in der Not und Ausweglosigkeit der Menschen lag.“

„Solche Projekte wie in der Harzer Straße sollte es auch in Dortmund geben!“ äußerte sich auch Galya Haka, die Vorsitzende des Solidaritäts- und Freundschaftsvereins (SFN e.V.) der Neuzuwanderer in Dortmund.

Im Ergebnis des Forums konnte mit dem Modellprojekt Harzer Kiez beispielgebend für andere Städte, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, gezeigt werden, dass und wie sich unternehmerisch-wirtschaftliche mit sozial-integrativen Belangen vereinbaren lassen.

 

Ausstellungseröffnung „Knips“ im AufbauHaus

 

Kulturwoche „Gestatten, das sind wir!“
und Eröffnung der Räumlichkeiten von AspE e.V.
und RomnoKher-Berlin im AufbauHaus

Dienstag, den 7. April 2015, um 16:30 Uhr im Aufbau Haus am Moritzplatz

Unter der Schirmherrschaft der Bundestagspräsidentin a. D., Prof. Dr. Rita Süssmuth, findet die von der Hildegard Lagrenne Stiftung organisierte Kulturwoche „Gestatten, das sind wir!“ nun zum zweiten Mal statt. Rund um dem internationalen Tag der Rroma stellen sich Sinti und Rroma in Deutschland mit ihrer vielfältigen Kultur vor; und Experten und Aktivisten diskutieren aktuelle Themen, die die Minderheit betreffen – um aufzuklären und Vorurteile und Klischees zurechtzurücken, die über Rroma und auch Sinti in vielen Köpfen so stark seit Jahrhunderten verankert sind.

Rund um den internationalen Tag der Sinti und Rroma finden zahlreiche Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Lesungen, Theater, Konzerte und Ausstellungseröffnungen statt. Am 7. April werden auch AspE e.V. und RomnoKher Berlin ihre neuen Räume im Aufbau Haus einweihen.

Eine der Veranstaltungen ist die Ausstellung „Knips!“ der rumänischen Kindergruppe „Chaoskreativ“ von AspE e.V. Die zehn Kinder im Alter von acht bis elf Jahren haben eines gemeinsam: Sie sind vor einiger Zeit mit ihren Familien aus einem rumänischen Rromadorf nach Berlin gezogen und leben nun alle in dem Häuserkomplex der Harzer Straße in Berlin-Neukölln, welcher sich „Arnold Fortuin Haus“ nennt. Die Kinder haben sich unter ehrenamtlicher Leitung und Begleitung von fünf jungen StudentInnen, alle im Alter von 20 bis 22 Jahren, zusammengefunden, um kreativ zu sein. In der Ausstellung „Knips!“ zeigen die Kinder vor allem Fotoprodukte ihrer Arbeit mit Einwegkameras. Es werden aber auch Ergebnisse aus der Gestaltungsreihe mit den vier Elementen gezeigt.

Die Kulturwoche wird initiiert durch die Hildegard Lagrenne Stiftung und die Galerie Kai Dikhas.

Es sprechen:
Michael Brand
, Vorsitzender des Bundestags-Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe (angefragt)
Sascha Wenzel, Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung
Daniel Strauß, Geschäftsführer RomnoKher gGmbH
Romeo Franz, Geschäftsführer Hildegard Lagrenne Stiftung

Nach der Eröffnung spielen Sandro Roy (Violine) und Jerome Weiss (Piano) klassische Musik.

Mehr Informationen unter:
www.hildegard-lagrenne-stiftung.de
www.kaidikhas.com
www.aufbauhaus.de

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Unser neuer Bereich Bildung für Alle im Aufbau Haus am Moritzplatz bietet nun auch Fachkräften und Akteuren im Rahmen ihrer interkulturellen Beschäftigung: Aufklärung, Fortbildungen und Schulungen.

In Kooperation mit RomnoKher-Berlin – Ein Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung – wird AspE e.V. im Aufbau Haus in Berlin Fachkräften und Akteuren im Rahmen ihrer interkulturellen Beschäftigung Aufklärung, Fortbildungen, Schulungen und Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten anbieten.
Die Fortbildungsprogramme sind noch in Arbeit. Sie werden Themen beinhalten wie z.B.:

 

Ein neuer Kooperationspartner

Logo Alice Salomon-Hochschule

Seit Ende März 2015 besteht zwischen AspE e.V. und der Alice-Salomon Hochschule für Sozial­arbeit und Sozialpädagogik eine Kooperation. Die Kooperationsvereinbarung beinhaltet die Förde­rung des neuen weiterbildenden Masterstudiengangs „Dialogische Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz“ durch die Gründung des Netzwerkes „Qualitätsentwicklung in Wissenschaft und Praxis“, Netzwerk QE-WiPrax. Ziel des Netzwerkes ist der gegenseitige Wissens- und Erfahrungstransfer. Die Studierenden wie die Lehrenden des Masterstudiengangs sowie die Fachkräfte aus den kooperierenden Trägern sollen ermutigt und unterstützt werden, in Qualitäts­entwicklungsprozessen, im Studium und in der Fachpraxis zusammenzuarbeiten. AspE e.V. war bei der Entwicklung des Netzwerkes maßgeblich beteiligt.

 

„Alle Gemeinsam“

AspE e.V. arbeitet an seiner interkulturellen Kompetenz mit dem Anti-Bias-Ansatz

Im Oktober 2014 haben alle MitarbeiterInnen von AspE e.V. sich gemeinsam einen ganzen Tag lang mit ihren Vorurteilen beschäftigt. Ob ErzieherIn, Kitaleitung, SchulsozialarbeiterIn, FamilienhelferIn, Verwaltung oder Geschäftsleitung, alle haben sich zu einem Fortbildungstag am 07. Oktober 2014 eingefunden, um ihre interkulturelle Kompetenz mithilfe des Anti-Bias-Ansatzes weiter zu schulen. Es war ein anstrengender, aber auch aufregender Tag. Die drei sehr netten Fortbilderinnen konnten so manchem zu spannenden Aha-Effekten verhelfen.

       
       
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Was ist der Anti-Bias-Ansatz?

Das englische Wort „Bias“ bedeuted übersetzt „Voreingenommenheit“ oder auch „Einseitigkeit“. Anti-Bias-Ansätze in der pädagogischen Arbeit und der Bildungsarbeit zielen darauf, eine Schieflage, die aufgrund von Einseitigkeiten und Vorurteilen entsteht, ins Gleichgewicht zu bringen und Diskriminierungen abzubauen. Die Grundannahme hierbei ist: Jeder Mensch hat Vorurteile.

Vorurteile können nicht wieder „verlernt“ werden im eigentlichen Sinne, aber es können ein bewusster Umgang und daraus folgend alternative vorurteilsbewusste Verhaltensweisen entwickelt werden. Diskriminierendes Verhalten läuft oft unbewusst ab – was an den Auswirkungen allerdings nichts ändert. Vorurteilsbewusstes Denken und Handeln eröffnet neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten in einem fortwährenden Prozess.

Eine Reise zu den unbewussten Vorurteilen

So war es ein gemeinsamer Wunsch und Beschluss aller AspE-MitarbeiterInnen, gemeinsam in diesen Prozess zu starten. Ein Tag mit allen Bereichen und allen Ebenen: Es ging um die Wertschätzung von Vielfalt und Verschiedenheit, die eigene Haltung zu reflektieren, Hindernisse zu überwinden und erste Schritte der Veränderung zu gehen. Ein Dankeschön an unsere Fortbilderinnen! Wir hatten viel Spaß auf der Reise zu unseren unbewussten Vorurteilen. Wir werden weiter reisen: in den Teams und in unserer Arbeit.

 

Roma Inclusion on the Ground – The Romact Approach

Bericht über die Konferenz „Roma Inclusion on the Ground – The Romact Approach“ am 2. und 3. Oktober 2014 in Brüssel

Daniel Ibraimovic in Brüssel

Anfang Oktober trafen sich in Brüssel mehr als 400 Teilnehmer aus über 30 Ländern, die gemeinsam die Ergebnisse von ROMACT diskutierten – ein gemeinsames Programm der Europäischen Kommission und des Europarats zur Unterstützung und Eingliederung der Rroma in Europa. Die gut besuchte Konferenz war angelegt als ein europaweiter Erfahrungsaustausch, auf dem die „Best Practices“ zur Inklusion der Rroma international vorgestellt und diskutiert wurden. Unter den Teilnehmern waren auch zahlreiche ethnische Rroma. Die Atmosphäre war aufgeschlossen und dynamisch, man war neugierig aufeinander, aufmerksam und interessiert am anderen sowie dankbar und froh, Projekte kennenzulernen, die funktionieren.

Wir als Vertreter aus der Praxis von AspE e.V Berlin-Neukölln waren Neulinge dort. Unsere Aufgabe bestand darin, dieses europaweite Netzwerk kennenzulernen sowie uns selbst bekannt zu machen und Kontakte zu potenziellen internationalen Partnern zu knüpfen, mit denen wir eventuell gemeinsame Projekte entwickeln und dafür EU-Mittel beantragen können.

Am ersten Tag hörten wir das Einführungsreferat von László Andor, EU-Kommissar für Integration, sowie viele projektbezogene Einzelreferate, die sehr informativ waren. Nach den Vormittags­referaten gab es viele Begegnungen und Gruppendiskussionen, an denen wir aktiv teilnahmen. Das Publikum war an Problem­darstellungen sehr interessiert, und wir stellten einige ähnliche Problemlagen und Übereinstim­mungen fest, z.B. in Bezug auf die mangelnde Kontinuität von Projektfinanzierungen. In der Mittagspause hatten wir Kontakt zu László Andor, der Crina Marschalleck von seinem Besuch im FamilienForum Harzer Kiez wiedererkannte. Wir berichteten ihm kurz vom Fortgang unserer Arbeit. Er freute sich über eine weitere Einladung in unser Berliner Projekt.

Erfreut stellten wir fest, dass die ca. hundert AspE-Flyer, die wir zusammen mit dem Material des Bezirksamtes ausgelegt hatten, bereits nach der Mittagspause vergriffen waren.

Am Nachmittag lernten wir einen der Moderatoren näher kennen, Herrn Zeijko Jovanovic, ein Serbe mit viel Erfahrung im Bereich Open Society, der sehr interessiert an unserer Arbeit war und vorschlug, uns in Berlin zu besuchen, um unseren Verein und unsere Praxis genauer kennenzulernen.

Unser Fazit.

Es ist gelungen, AspE e. V. in dieses Netzwerk einzuführen, dort bekannt zu machen und erste potenzielle Kooperationskontakte zu knüpfen. Alle Erfahrungsberichte, Erfolgs- und Problembeschreibungen und Hintergrundgeschichten waren sehr anregend. Wir haben den starken Impuls gespürt, noch mehr voneinander zu erfahren, noch näher aufeinander zuzugehen, sich zu besuchen, auszutauschen und Einblicke in die Arbeit der anderen zu gewinnen, um voneinander zu lernen und einander zu geben.

 

Neue AspE-KITA „Kleine Herzen“

Nun war es endlich soweit! Am 01. September 2014 öffneten sich das erste Mal die Türen des neuen AspE-Kindergartens „Kleine Herzen“ für die neuen Bewohner, die Eltern, Großeltern und die vielen Besucher.

Begeistert wurden die Räume beäugt und die vielen Spiel- und Beschäftigungs­möglichkeiten in Besitz genommen. Noch etwas zögerlich wurden mit den neuen Erzieherinnen schon einmal Lieder gesungen und gemalt.

„Aller Anfang ist schwer“ meint Frau Schmidt, die KiTa Leiterin. „So manche Träne musste getrocknet und ängstliche Eltern auch einmal umarmt werden. Es ist der Beginn eines neuen spannenden Lebensabschnittes für die Kinder und für die Eltern.“

Die ersten kleinen Rituale bildeten sich im letzten Monat heraus. So wird das Frühstück gemeinsam im großen Gruppenraum eingenommen und die Kinder helfen schon begeistert beim Tischdecken oder helfen den jüngeren Kindern den Tee einschenken. Im Morgenkreis lernten die Kinder kleine Begrüßungslieder und die vielen neuen Namen.

Die KiTa im Bezirk Neukölln befindet sich in der Treptower Str. 68, Ecke Harzer Straße. „Wir sind ein Natur- und Kultur-Kindergarten, der ein vielfaches Angebot an Kunst, Sport, Musik, Gesundheitsbewusstsein und Vorschulerziehung zu einer guten Vorbereitung auf Schule und Leben vermittelt“, beschreibt Frau Schmidt. Vier Erzieherinnen kümmern sich um insgesamt 25 Kinder, davon sind acht Kinder im Krippenalter. Es stehen drei wunderschöne, große Gruppenräume zur Verfügung, Rückzugsmöglichkeiten zum Träumen oder Märchenhören werden genauso gern genutzt wie das große Kletterhaus. Herbstliche Bilder und Bastelarbeiten der Kinder beleben schon die Wände. Zurzeit sind noch drei Krippenplätze zu vergeben.

 

DJHT-Logo

Besuchen Sie uns auf dem

15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag 2014

in Berlin!

Der 15. DJHT – Fachmesse und Fachkongress – findet vom 03. - 05. Juni 2014 auf dem Gelände der Messe Berlin statt:
Messe Berlin
Jaffestraße (Südeingang)
14055 Berlin

Auch AspE ist mit drei Beiträgen vertreten:

 

 

Kita im Arnold Fortuin-Haus

Bald ist es soweit – die Kita im Arnold Fortuin-Haus in der Harzer Straße Neukölln soll zum nächsten Kita-Jahr nach den Sommerferien 2014 eröffnet werden. Es wird eine sehr multikulturelle Kita werden.

Der Ausbau geht zügig voran, die Räume nehmen Gestalt an und lassen erahnen, dass sich hier bald 25 Kinder pudelwohl fühlen werden. Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft bleibt ihrem Anspruch treu und baut die Räume, wie auch das Außengelände für unsere Kleinsten in hochwertiger und liebevoller Weise aus.

Die Bauarbeiten für das Außengelände schreiten, unter Beteiligung des Künstlers Gerhard Bär, voran. Es wird ein Natur- und Kulturspielplatz angelegt, mit Kunstobjekten zum Anfassen und vielen Möglichkeiten für die Kinder, sich gärtnerisch zu betätigen und den natürlichen Kreislauf von Nahrungsmitteln „vom Samenkorn bis auf den Teller“ kennenzulernen.

Wir werden unter Einbeziehung der Kinder und Beteiligung unserer Ernährungs­beraterin selbst kochen.

 

Bilder vom Bau der Kita

         
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„Gestatten, das sind wir!“ Ein voller Erfolg!

Anlässlich des Internationalen Tages der Sinti und Rroma fand vom 8. bis 13. April 2014 an ausgewählten Orten in Berlin Besinnung und Gedenken, Begegnung und Gespräche sowie Kunst und Kultur statt.

Veranstalter der Kulturwoche war die Hildegard Lagrenne Stiftung für Bildung, Inklusion und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland.

AspE e.V. beteiligte sich als Kooperationspartner der Stiftung mit einem Film­abend im Kino Babylon, einer Vernissage und einem kulinarisch-musikalischen Abend im FamilienForum im Harzer Kiez, Neukölln.

Am Dienstag, den 8. April wurde die Kulturwoche im TAK Theater im Aufbauhaus Prinzenstraße eröffnet. Claudia Roth (Vizepräsidentin des deutschen Bundestages) eröffnete als Schirmherrin die Kulturwoche „Gestatten, das sind wir!“.

Anschließend sprachen Herr Dr. Martin Salm (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft), Herr Koenigs (Mitglied des Bundestages), Herr Strauß (Vorstand der Hildegard Lagrenne Stiftung) und Herr Franz (Geschäftsführer der neu gegründeten Hildegard Lagrenne Stiftung).

Den Antiziganismus bekämpfen, die Sinti und Rroma-Selbstorganisationen stärken und Verbündete in der Politik, der Verwaltung, den Vereinen und der Zivilgesellschaft gewinnen ­ das waren Zielstellungen, die skizziert und gefordert wurden.

Im Allianz Kulturforum zum Thema „Reich durch Einwanderung“ sagt Professor Bade (Gründungsmitglied des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration): „Die sogenannte deutsche Willkommenskultur ist nur eine Willkommenstechnik an der Eingangstür! Und nach der Eingangstür gibt es keine Willkommenskultur!“

Um dies zu ändern, bietet Daniel Strauß von der Hildegard Lagrenne Stiftung seine Unterstützung an.

Um erfolgreich in Kommunen wie z. B. Duisburg zu sein, müssen die Selbstorganisation sowie kompetente Sprachmittler einbezogen werden. Es geht um die Integration und um einen guten Start in der Wahlheimat Deutschland. Und es geht um eine differenzierte und individuelle Betrachtung in der Zuwanderungsdebatte. Pauschalisierung und Kriminalisierung müssen gestoppt werden.

Die Diskussionen und Foren zu den Themen Zuwanderung, Diskriminierung, Antiziganismus werden im Verlauf der Woche bewusst durch kulturelle und künstlerische Darbietungen von Sinti und Roma bereichert. Ziel ist es, die Kompetenzen und die Kultur der Minderheit sicht- und erlebbar zu machen und das Interesse füreinander zu wecken und den Dialog zu fördern.

„Gestatten, das sind wir!“ Eine Woche voll von kulturellen Höhepunkten!

Eröffnet wurde die Kulturwoche vom Janko Lauenberger Sinti Swing Quartett. Aron Weiss und Manolito Franz faszinieren das Publikum mit Kompositionen von Sinti- und Roma-Musikern wie Django Reinhard, Charly Chaplin u.a. Als nächstes präsentiert die Galerie Kai Dikhas Werke von Roma-Künstlern aus Berlin und Europa. Zum Abschluss des Abends spielte das „Duo Romenca“ Balkanmusik zum Träumen und Tanzen. Ein toller und energiegeladener Auftakt für die Kulturwoche!

AspE e.V. begrüßt am Mittwoch, den 9. April, 160 Gäste im Kino Babylon zum Kultfilm BRASS ON FIRE mit anschließender Diskussion. Der Regisseur Ralf Marschalleck berichtet über seine Dreharbeiten im rumänischen Dorf Zece Prajini und stellt sich den Fragen des Publikums. Über drei Jahre haben die Dreharbeiten des Dokumentarfilms gedauert und es sind Freundschaften und Familien entstanden.

Es gibt viel Lob und Anerkennung für diesen außerordentlichen Film. Doch im Rahmen der Kulturwoche möchten Daniel Strauss, Romeo Franz und Sari Rifati (President of Voice of Roma) aus Californien wissen, wie man mit den Klischees, der Sprache umgehen soll und ob es eine Möglichkeit gibt, den Film in der Bildungsarbeit einzusetzen?!

 

Kultfilm BRASS ON FIRE - Publikumsgespräch mit dem Regisseur Ralf Mar­schalleck und Ehrengästen am 9. April im Kino Babylon-Mitte

         
         
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Im Foyer des Babylon wird weiter über den Film und die Kulturwoche diskutiert und es entsteht eine Vorfreude auf die noch folgenden Veranstaltungen.

Am Donnerstag öffnet AspE e.V. die Türen des FamilienForums Harzer Kiez im Arnold Fortuin-Haus. Daniel Ibraimovic begrüßt die Gäste, zu denen auch Schülerinnen und Schüler einer Neuköllner Oberschule gehören. Im Anschluss widmet sich der Maler Vasile Iancu seinen Gästen und erzählt über seine Arbeit.

 

Der Maler Vasili Iancu präsentiert seine Bilder im FamilienForum Harzer Kiez und kommt mit den Besuchern/innen ins Gespräch. ­ 10. April, FamilienForum Harzer Kiez im Arnold Fortuin-Haus

         
         
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Am späten Nachmittag bietet das Duo „David & David“ selbstkomponiertes und die Bewohnerinnen des Hauses beglücken die Gäste mit Spezialitäten der rumänischen Rroma-Küche.

 

10. April: Musikalisch-kulinarisches im FamilienForum Harzer Kiez mit David & David (Geige und Keyboard). Anschließend Rumänische Rroma-Küche von Diana Stavarake und Team.

         
         
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Am Freitag wird im Schloss Genshagen zum Thema KUNST TUT NOT diskutiert und die Kulturwoche mit all ihren Facetten ausgewertet. Eine Dokumentation hierzu wird in Kürze von der Hildegard Lagrenne Stiftung veröffentlicht. Anfragen richten Sie bitte an: info@hildegard-lagrenne-stiftung.de.

Am Samstag und Sonntag schließt die Kulturwoche mit den Theaterinszenierungen DAS VERSCHLINGEN und SPIEL ZIGEUNISTAN ab.

Es war eine einzigartige Kulturwoche! Mit kulturellen Höhepunkten, kontroversen Standpunkten, herzlicher Begegnung und menschlicher Wärme. Was bleibt, sind die Eindrücke und zahlreiche Verabredungen zur Weiterarbeit am Thema Bildung, Inklusion und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland und Europa. Und die Absicht von Herrn Romeo Franz, die Kulturwoche erneut zu veranstalten.

 

„Die Geschichte erfahren, das Bewusstsein schärfen
und die Zusammenarbeit stärken!“

AspE e. V. zu Gast beim Zentralrat der Sinti und Roma in Deutschland, RomnoKher und dem Förderverein Roma e. V.

Eine Partnerschaft für Rroma aus Südost-Europa

Seit einigen Jahren arbeiten Andrea Walter-Gröger und Daniel Ibraimovic von AspE e.V. mit Joachim Brenner und seinem Team vom Förderverein Roma e.V. zusammen. Trägerberatungen, Vorträge auf Fachveranstaltungen und Fachtagen, kollegialer Austausch und die Verbundenheit mit Rroma aus Südost-Europa prägen diese Zusammenarbeit.

Am 4. Dezember war AspE e.V. zu Gast bei seinem Partnerverein in Frankfurt am Main. Der Bedarf für Angebote und Unterstützungsleistungen wurde diskutiert, gelungene Integrationsansätze vorgestellt und mögliche Formen der weiteren Zusammenarbeit angesprochen.

Dann gaben uns Joachim Brenner und Silke Huropp die Gelegenheit, mit Jugendlichen aus dem Jugendberufsbildungsprojekt für Rroma ins Gespräch zu gehen. Daniel Ibraimovic befragte die Jugendlichen nach ihren Zielen und Wünschen für ihren beruflichen und privaten Lebensweg. „Fleischer, Frisör, Einzelhandels­kaufmann, Altenpflegerin“ und viele weitere Berufswünsche wurden von den Jugendlichen genannt. Und selbstverständlich spielen die eigene Familie und Kinder eine wichtige Rolle.

Unser nächstes Ziel sind die Kita „Schaworalle“ und die Kinderkrippe, die neu eröffnet wurde.

Sabine Ernst, Leitung der Einrichtung und langjährige Wegbegleiterin vom Förderverein Roma e.V., führt uns durch das Kinderhaus Schaworalle und erläutert den besonderen Konzeptansatz. „Es gibt die Bereiche für die Krabbelkinder, die 3 bis 6-jährigen, die 7 bis 12-jährigen und den Schulbereich, in dem Kinder ein individualisiertes Lernangebot erhalten.“

Der Förderverein Roma e. V. hat dieses besondere Angebot mit Partnern aus Grund- und Oberschule und dem zuständigen Ministerium entwickelt und ist sehr erfolgreich damit. Kinder, die für den Regelschulbereich nicht über ausreichende Grundlagen verfügen, finden hier einen betreuten Schulplatz. In einem multiprofessionellen Team werden die Kinder unterrichtet, sprachlich gefördert und sozialpädagogisch begleitet.

Als die Einrichtungen schließen, bedanken wir uns bei Joachim Brenner und seinem Team vom Förderverein Roma e. V. für diesen wunderbaren, anregenden und freundschaftlichen Tag in Frankfurt am Main und verabreden ein baldiges Wiedersehen.

         
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RomnoKher ­ der Landesverband der Sinti und Roma Baden-Württemberg
und die Hildegard Lagrenne-Stiftung

Am Donnerstag, den 5. Dezember, sind wir zu Gast bei RomnoKher in Mannheim.

Wir werden von Herrn Daniel Strauß, Herrn Sony Kutscher, Herrn Romero Franz, Frau Mandy Lehmann und dem Team von RomnoKher sehr herzlich empfangen.

Daniel Strauß, Vorsitzender des Landesverbandes der Sinti und Roma Baden-Württemberg und Gesellschafter von RomnoKher, erzählt uns, was sich unter dem Dach seines Hauses vereinigt.

Es ist der Sitz des Landesverbandes der Sinti und Roma und das Kulturhaus der Sinti und Rroma-Selbstorganisationen sowie von Partnern und Initiativen, die Veranstaltungen musikalischer, literarischer, politischer und bildender Art durchführen und das Kulturhaus zu diesem Zweck nutzen.

Darüber hinaus beherbergt das Gebäude die neu gegründete Hildegard Lagrenne-Stiftung, die Bildungs- und Forschungsarbeiten im Feld der Antiziganismusarbeit perspektivisch fördern wird.

Unser Gastgeber berichtet von Besuchen des Bundespräsidenten, des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Bundespolitikern wie Frau Claudia Roth, und spannte immer wieder den Bogen zu seinem Kernanliegen und dem seiner Organisation ­ der Antiziganismusarbeit und -forschung.

Daniel Strauß bietet AspE e.V. eine Zusammenarbeit an und hebt hervor, dass die Akteure unter dsiem Dach von RomnoKher aktive Partner brauchen. Andrea Walter-Gröger und Daniel Ibraimovic erwidern den Wunsch bezüglich einer engen Zusammenarbeit. Schon im April 2014 werden RomnoKher, Rroma-Selbst­organisationen, AspE e.V. und weitere Vereine gemeinsam die Veranstaltungs­woche „Gestatten ­ das sind wir" in Berlin durchführen.

Im Anschluss an die Kooperations- und Arbeitsvereinbarungen werden wir in die Ausstellung zum Antiziganismus geführt und haben Gelegenheit, ins Gespräch zu gehen und anschließend die Ausstellung auf uns wirken zu lassen.

Mit einem ganzen Paket neuer Eindrücke und Möglichkeiten für Kooperation und Zusammenarbeit verabschieden wir uns von unserem Partner in Mannheim.

 
       
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Zentralrat der Sinti und Roma in Deutschland

Am 6. Dezember führt uns unsere Netzwerkreise zum Thema „Südost Europa ­ Sinti und Roma im Kontext“ nach Heidelberg zum Zentralrat der Sinti und Roma in Deutschland.

Dort werden wir durch die Dauerausstellung zum NS-Völkermord an europäischen Sinti und Rroma im Nationalsozialismus geführt. Die Ausstellung sowie die Hintergrundinformationen dazu hinterlassen eine tiefe Wirkung, die man in Worte nicht fassen kann.

Nach zweistündigem Aufenthalt im Dokumentationszentrum werden wir vom stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrates der Sinti und Roma, Herrn Dr. Silvio Peritore, und seiner Mitarbeiterin Frau Jara Kehl empfangen.

Herr Peritore spricht mit uns über die Ausstellung, über Ziele des Zentralrates und über die Bildungs- und Multiplikatorenarbeit seines Dokumentationszentrums. Er hebt die Wichtigkeit der Aufklärungsarbeit hervor und spricht über die späte Anerkennung, die den Sinti und Rroma zuteil wurde.

Dann berichtet Andrea Walter-Gröger über die Arbeit von AspE e.V. Waldemar Palmowski und Daniel Ibraimovic ergänzen die Ausführungen und erzählen vom Zuzug von rumänischen und bulgarischen Rroma und über die Arbeitsanforderungen und den Hilfebedarf in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Bildung und Arbeit. Und wie AspE e.V. versucht, Probleme der Ausgrenzung und Diskriminierung im Alltag der Migranten zu lösen.

Wir erzählen von der Harzer Straße und der Highdeck-Siedlung, wo unser Träger gute Erfolge in der Alphabetisierung, Beratung und Stabilisierung der Familien mit Rromahintergrund erzielt hat.

Herr Dr. Peritore und Frau Kehl werden neugierig auf unseren Träger und verabreden mit uns einen Besuch für Januar 2014 in Berlin, Harzer Straße. Dort werden wir unser Gespräch fortführen und unsere Arbeit in Berlin-Neukölln vorstellen.

       
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Integrationspolitik im Fokus

Am 8. November 2013 besuchte der Arbeitskreis Junge Integrationspolitiker der Konrad Adenauer-Stiftung gemeinsam mit Herrn Liecke, Stadtrat für Gesundheit und Jugend im Bezirk Neukölln, und Frau Christina Schwarzer, Mitglied des Deutschen Bundestages, das AspE FamilienForum in der Harzer Straße 65.

Daniel Ibraimovic stellte den Gästen die Arbeit im FamilienForum vor und spricht von Anforderungen und Erfolgen. „Die Familien haben Vertrauen zu uns und in unsere Arbeit. Die Familien kommen mit Anträgen zu den Themen Arbeit, Gesundheit und Wohnen, besuchen Sprachkurse bei uns und schicken ihre Kinder in die Spiel- und Sprachangebote, die regelmäßig stattfinden“.

Die Jungen Integrationspolitiker hörten interessiert zu und gingen im Anschluss an die Vorstellung in eine Diskussion mit den politischen Entscheidungsträgern und dem zuständigen Regionalleiter Herrn Schramm.

Nach einer interessanten, aber auch kontroversen Diskussion machten die Besucher einen Rundgang durch die sehenswerte Wohnanlage der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft und setzten ihren Besuch in der Hans Fallada-Schule fort.

Im weiteren finden Sie einige Bilder zum Besuch von Frau Schwarzer (MdB), Herrn Liecke (Stadtrat für Gesundheit und Jugend) und den Jungen Integrationspolitikern der Konrad Adenauer Stiftung.

       
           
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Harzer Ecken

Ein Straßenfest mit einem bunten Programm für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene im und für den Harzer Kiez.

Eine Gemeinschaftsaktion der aktiven Träger im Harzer Kiez, der Hans-Fallada Schule, der Europabeauftragten, des Migrationsbeauftragten und vielen weiteren Akteuren und engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Musikalische Darbietungen, Kistenklettern, Hüpfburg, Schminken, Basteln, Rätsel lösen, Verkauf von Hand- und Werkarbeiten sind nur einige Angebote die das Fest zu einem vollen Erfolg haben werden lassen.

Doch schauen Sie selbst in unserer Bildergalerie:

       
         
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Plakat zum Download

 

Charity Boxevent der MIT Friedrichshain-Kreuzberg

Die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Friedrichshain-Kreuzberg lud am 8. Juni 2013 zu einem Charity Boxevent im Alten Funkwerk in Berlin Köpenick ein. Organisiert wurde das Event durch den Verein FIBS e.V. zugunsten von 10 Jugendeinrichtungen. Für die Sonnenfamilien trat die Boxerin Özlem Karakas in den Ring. Ibrahim Bag war vor Ort, um die Boxkämpfe zugunsten der Sonnenfamilien zu verfolgen.

Am Mittwoch, den 23. Oktober 2013 fand dann im „Wir Aktiv“ - Isigym Boxsport Berlin Verein in der Potsdamer Straße 152 in Berlin Schöneberg ein DANKESCHÖN­ABEND mit Ehrungen und einer feierlichen Scheckübergabe an die unterstützendswerten Projekte der Veranstasiltung statt.

Ibrahim Bag und Kerstin Purmann haben den Scheck über 500,- Euro entgegengenommen und sich herzlich bei den Veranstaltern und insbesondere bei der Boxerin Özlem Karakas für die Spende bedankt. Wir freuen uns, dass Frau Karakas die Einladung zur diesjährigen Weihnachtsfeier der Sonnenfamilien im IKEZ angenommen hat und wir uns bei dieser Gelegenheit im Kreis aller Familien noch mal persönlich bei ihr für die Unterstützung bedanken können. Weitere Informationen unter: info@flock-xpress-berlin.

     
Zum Vergrößern klicken (Fotos: Königs-Fotografie, Berlin)

 

Weitere Fotos und Videos sind anzusehen bei facebook und youtube (MIT FightNight Berlin 8. 6. 2013) sowie bei www.koenigs-fotografie unter dem Gäste­kennwort Gratulation (für die Fight Night Party am 23. 10. 13) bzw. Hurricane (für das Event FightNight am 08. 06. 13). Gerne können Sie Bilder vom Box-Event bestellen und somit soziale Projekte unterstützen. Jedes 5. verkaufte Bild kommt 1:1 dem Gesamt-Charityprojekt zugute!

 

Einweihungsfeier des FamilienForums Harzer Kiez

am 22. Februar 2013

AspE e. V. möchte sich bei allen Gästen ganz herzlich bedanken!

In sehr angenehmer Atmosphäre und mit interessierten Gästen haben wir das FamilienForum feierlich eingeweiht. Es gab Gelegenheit für Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen. Danke für die Glückwünsche, die Geschenke und die anregenden Gespräche.

Ganz besonderen Dank möchten wir an

Frau Prof. Barbara John - Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Herrn Falko Liecke - Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit/Neukölln

sowie an Herrn Benjamin Marx von der
Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft

richten.

Sie alle haben mit Ihren Worten Standpunkte deutlich gemacht, das FamilienForum im Harzer Kiez wertgeschätzt und einen Ausblick auf die zukünftige Zusammen­arbeit und mögliche Unterstützung gegeben.

Das motiviert uns und gibt uns Kraft, mit und für die Menschen im Harzer Kiez engagiert zu arbeiten und unser FamilienForum zu einem Ort der Begegnung und des Lernens weiterzuentwickeln.

Danke - Ihr AspE Team

         
         
Bilder von der Einweihungsfeier (zum Vergrößern klicken)

 

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