DE EN
Logo AspE e.V. Ambulante sozialpädagogische Erziehungshilfe

AspE Hebammen-Ambulanz (AHA) und Sozialberatung

Projektbeschreibung

2009 lief dieses von AspE e.V. entwickelte und von der Aktion Mensch finanziell unterstützte Modellprojekt. Es verband die Arbeitsbereiche Familienbildung und -beratung, Hilfen zur Erziehung und Gesundheitsprävention in idealer Weise. Eine Schwangerschaft kann von Einschränkungen begleitet sein: Unwohlsein, Stimmungs­schwankungen, begrenzte Mobilität, wirtschaftliche Belastungen, gesundheitliche Beschwerden. Solange die Rahmenbedingungen wie eine gefestigte Persönlichkeit, eine harmonische Partnerschaft, die Unterstützung durch Freunde und Angehörige und wirtschaftliche Stabilität stimmen, besteht wenig Anlass zur Sorge. Doch fehlen diese, besteht die Gefahr, dass sich Problemlagen zuspitzen. Frauen, die z. B. von Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen, Abhängigkeit, geringer Bildung oder Wohnungslosigkeit betroffen sind, überfordert es, all die Wege und Termine auf sich zu nehmen, die in Verbindung mit einer Schwangerschaft entstehen.

Unsere Zielgruppe

Die AspE Hebammen-Ambulanz und Sozialberatung richtete sich insbesondere an schwangere Frauen im Bezirk Neukölln mit einer sogenannten „ungünstigen sozialen Prognose“. Schwangere aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen werden trotz hohen Bedarfs bisher wenig in psychosoziale Beratung eingebunden. Sie werden vorwiegend medizinisch betreut; psychosoziale Beratung fehlt vielerorts. Und doch ist diese begleitend notwendig und ein erfolgreicher Verlauf der Schwangerschaft maßgeblich davon abhängig. An diesem Punkt setzte unser Modellprojekt an: Hebamme und Sozialarbeiterin arbeiten im Team.

Unsere Zielsetzung

Schwangere Frauen mit ungünstigen Rahmenbedingungen bekamen eine Begleitung in der Schwangerschaft. Die Ressourcen der Frauen wurden durch psychologische Beratung, Information und Unterstützung aus- bzw. aufgebaut. Durch die professionelle Begleitung wurden die Frauen in das Hilfesystem, das der Träger für Familien bereithält, eingebettet, damit schon frühzeitig bei Bedarf auf weiterreichende Hilfsangebote (familienunterstützende Angebote nach KJHG) zurückgegriffen werden konnte und so Probleme im Vorfeld erkannt wurden und angegangen werden konnten. So bewältigten diese Frauen die Anforderungen der Schwangerschaft besser, bereiteten ihr Umfeld auf die Ankunft des Kindes vor und nahmen auch häufiger die Schwangerschaftsnachsorge in Anspruch.

Nützliche Erfahrungen für uns

Die gesammelten Erfahrungen sind in die Arbeit und das Programm der FamilienForen sowie der Flexiblen Hilfen eingeflossen und entfalten heute noch ihre Wirkung zum Wohle junger, bedürftiger und schwangerer Frauen. Trotz der kurzen Laufzeit hatte das Projekt einen großen Nutzen sowohl für die weitere Arbeit unserer Fachkräfte mit dieser Personengruppe als auch für die teilnehmenden Frauen.

NACH OBEN

               
  Der Paritätische Berlin Logo   Initiative Transparente Zivilgesellschaft     AspE e.V.
Brusendorfer Straße 20
12055 Berlin
Telefon +49 (0)30 624 33 69
Fax +49 (0)30 74 76 84 74
info@aspe-berlin.de

Kooperationspartner:

Das Krankenhaus Neukölln (Vivantes) ist im Rahmen des Projektes Kooperationspartner von AspE e.V. gewesen.

Darüber hinaus haben kooperierende Frauenarzt­praxen, der regionale Dienst des Jugendamtes Neukölln und Projekte der Region werdende Mütter auf unser Angebot aufmerksam gemacht und einen Kontakt vermittelt.

Kontakt:

Martina Walter

AspE e.V.
Brusendorfer Straße 20
12055 Berlin
Tel. (030) 6 24 33 69
Fax (030) 74 76 84 74
info@aspe-berlin.de

Logo Aktion Mensch
zum AspE-youtubekanal   zur Facebookseite
E-Mail | Ansprechpartner | Inhaltsübersicht | Datenschutz | Startseite | Impressum